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Pressemeldung


Eingabe: 06.02.2009 - 09:25 Uhr



Sendemast in Frohnau wird gesprengt

Reinickendorf

# 0360

Bewohner des Ortsteils Frohnau und umliegender Gemeinden können am kommenden Sonntag, den 8. Februar, ein besonderes Ereignis beobachten. Um 13 Uhr wird ein Sprengmeister die Ladungen zünden und die ehemalige Richtfunkanlage Frohnau im Jägerstieg kontrolliert zusammenstürzen lassen. Der Stahlgittermast diente bis zur Wiedervereinigung der Übertragung von Telefongesprächen in das Bundesgebiet. Das mit 358,6 Metern zweithöchste Bauwerk Berlins wird nicht mehr benötigt.

Rund 180 Berliner Polizeibeamte werden im Einsatz sein. Dabei erhalten sie Unterstützung durch Beamte der Polizeiwache Hennigsdorf sowie von freiwilligen Helfern des THW, Mitarbeitern der Forstverwaltung und der Bundespolizei.

Etwa 30 Minuten vor dem Sprengzeitpunkt wird die Oranienburger Chaussee zwischen der Landesgrenze (Tankstelle am Gewerbegebiet, B 96) und Schwarzkittelweg für rund eine Stunde komplett für den Verkehr gesperrt. Bewohner der Invalidensiedlung erreichen ihre Häuser nur über die Gollanczstraße und den Staehleweg. Ein Befahren des Staehleweges zwischen Oranienburger Chaussee und Gollanczstraße ist nicht möglich. Polizisten und Helfer sichern den Bereich rund um das Gelände und die Sicherheitszone weiträumig ab, das Betreten des abgesperrten Bereiches ist verboten. Ortsunkundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Buslinie 125 wird für etwa eine Stunde unterbrochen. Anwohner und Schaulustige werden gebeten, die Anweisungen von Polizei und Hilfskräften zu beachten.
Außerhalb der Sicherheitszone sind keine Schäden zu erwarten, Türen und Fenster sollten jedoch wegen eventuell entstehender Staubwolken geschlossen werden. Aufgeschrecktes Wild könnte orientierungslos umher laufen. Schaulustige haben gute Sicht vom "Stolper Feld" am Bahndamm südwestlich der Invalidensiedlung.
 

 
Beschreibung:
Die Pressemeldung der Berliner Polizei anläßlich der Sprengung.
Datum:
06.02.2009
Herausgeber:
Der Polizeipräsident in Berlin / Polizeipressestelle